Beim Packen wird die Bettwäsche oft schon Tage vor dem eigentlichen Umzug in Kisten verstaut, meist aus dem Gefühl heraus, möglichst viel im Voraus erledigen zu wollen. Dabei lohnt es sich, gerade mit diesem Gegenstand bis zuletzt zu warten.
Wird das Bett zu früh abgezogen, bleiben die letzten Nächte im alten Zuhause ungemütlich, obwohl noch gar keine Notwendigkeit dazu besteht. Ein bezogenes Bett sorgt bis zum letzten Abend für ein Stück gewohnten Komfort inmitten der Umzugsvorbereitungen.
Am Morgen der Abreise einpacken
Am Morgen des Umzugs, nach dem Aufstehen, lässt sich die Bettwäsche in wenigen Minuten abziehen und direkt in eine bereitstehende Tasche oder Kiste legen. So bleibt der Aufwand gering, während der Komfort bis zum letzten Moment erhalten bleibt.
Diese Tasche kann direkt zur Kiste für den ersten Tag im neuen Zuhause gehören, damit die Bettwäsche am Abend sofort wieder griffbereit ist. So muss nach einem anstrengenden Umzugstag nicht erst lange danach gesucht werden.
Auch Kopfkissen und Decken profitieren von diesem späten Zeitpunkt, da sie bis zuletzt genutzt werden können, ohne dass Ersatz organisiert werden muss. Erst wenn wirklich alles andere gepackt ist, kommen sie als eine der letzten Kisten dazu.
Wer diesen Ablauf im Kopf behält, plant die letzten Tage vor dem Umzug entspannter, weil nicht schon Wochen vorher unnötig auf Komfort verzichtet werden muss. Der Alltag bleibt bis zuletzt möglichst normal, während drumherum bereits gepackt wird.
Am Ende zeigt sich, dass gerade dieses späte Packen den Übergang zwischen altem und neuem Zuhause angenehmer macht. Die letzte Nacht im gewohnten Bett und die erste Nacht im neuen Zuhause fühlen sich beide vertrauter an.
Wer mag, kann die Betten schon vorab abbauen und nur die Matratze mit der Bettwäsche für die letzte Nacht liegen lassen. So bleibt der Komfort erhalten, während der grössere Teil der Möbel bereits transportbereit im Flur steht, bereit dafür, gleich am nächsten Morgen ins Fahrzeug getragen zu werden.