Jede Kiste beim Packen sofort beschriften

Landschaftsillustration

Beim Packen häufen sich die Kisten oft schneller an, als man beschriften kann, und am Ende stehen viele gleich aussehende Kartons ohne jeden Hinweis auf ihren Inhalt im Zimmer. Wer stattdessen jede Kiste sofort nach dem Befüllen beschriftet, erspart sich später mühsames Suchen und Rätselraten.

Ein dicker Stift und ein paar Minuten Zeit reichen aus, um Raum und groben Inhalt direkt auf die Seite der Kiste zu schreiben. Wichtig ist, dass die Beschriftung an einer Seite steht, die auch dann sichtbar bleibt, wenn die Kisten gestapelt werden.

Beschriftung sofort, nicht später

Wird die Beschriftung auf später verschoben, vergisst man oft schon nach wenigen Kisten, was tatsächlich eingepackt wurde. Die Erinnerung verblasst schneller, als man denkt, besonders wenn an einem Tag mehrere Räume gleichzeitig gepackt werden.

Zusätzlich zum Rauminhalt kann ein kurzer Hinweis auf zerbrechliche Gegenstände helfen, damit die Kiste beim Tragen und Stapeln mit mehr Vorsicht behandelt wird. Ein einfaches Wort wie zerbrechlich reicht meist schon aus, um für die nötige Aufmerksamkeit zu sorgen.

Im neuen Zuhause zeigt sich der Wert dieser kleinen Mühe besonders deutlich, denn jede Kiste kann sofort in den richtigen Raum getragen werden, ohne dass zuerst nachgesehen werden muss, was überhaupt darin ist. Das Auspacken wird dadurch spürbar geordneter und schneller.

Wer sich die kurze Zeit für die Beschriftung nimmt, während die Kiste noch offen vor einem steht, spart am Umzugstag und in den Tagen danach deutlich mehr Zeit, als die Beschriftung selbst gekostet hat. Eine einfache Gewohnheit mit großer Wirkung.

Auch beim Tragen über die Stiege macht sich eine klare Beschriftung bezahlt, weil dann sofort klar ist, welche Kiste zuerst und welche zuletzt an der Reihe ist. Schwere Kisten mit Büchern oder Geschirr sollten dabei nicht ganz oben auf dem Stapel liegen.

Ein einheitliches System, etwa immer dieselbe Ecke der Kiste für die Beschriftung, erleichtert das schnelle Erkennen zusätzlich. So muss man die Kiste beim Tragen nicht erst drehen, um zu sehen, wohin sie eigentlich gehört.