Spiegel und Bilder aufrecht verpacken

Landschaftsillustration

Spiegel, gerahmte Bilder und Glasplatten gehören zu den empfindlichsten Gegenständen bei einem Umzug, werden aber oft achtlos behandelt. Werden sie flach übereinandergestapelt, lastet das Gewicht der oberen Stücke direkt auf den unteren, und schon kleine Erschütterungen können zu Rissen oder Brüchen führen.

Aufrecht stehend, ähnlich wie Schallplatten in einem Regal, verteilt sich der Druck viel gleichmäßiger, und die Fläche steht stabil, statt unter fremdem Gewicht nachzugeben. Zwischen den einzelnen Stücken sorgt ein weiches Polster, etwa eine Decke oder Kartonreste, für zusätzlichen Schutz.

Eine eigene Kiste für Glas und Rahmen

Am sichersten ist eine eigene, spezielle Kiste ausschließlich für Spiegel und Bilder, statt sie zwischen anderen Gegenständen zu verstauen. So bleibt die aufrechte Position während des gesamten Transports erhalten, ohne dass andere Kisten dagegendrücken oder das Gleichgewicht verändern.

Eine deutliche Beschriftung mit dem Hinweis auf zerbrechlichen Inhalt sorgt dafür, dass diese Kiste beim Tragen mit besonderer Vorsicht behandelt wird. Auch die Position im Fahrzeug ist wichtig, denn ganz oben oder seitlich eingeklemmt ist sie am wenigsten Druck ausgesetzt.

Kleinere Bilderrahmen können zusätzlich einzeln in Papier eingeschlagen werden, bevor sie aufrecht in die Kiste kommen. Das schützt nicht nur das Glas, sondern auch die Rahmen selbst vor Kratzern, die durch Kontakt mit anderen Rahmen während der Fahrt entstehen könnten.

Wer Spiegel und Bilder konsequent aufrecht verpackt, kommt am neuen Ort mit deutlich weniger bösen Überraschungen an. Die kleine Mühe beim Verpacken zahlt sich aus, sobald die ersten Bilder wieder unbeschädigt an ihrem neuen Platz an der Wand hängen.

Ein weiches Polster am Boden der Kiste verhindert zusätzlich, dass der unterste Rahmen beim Abstellen einen Stoß abbekommt. Diese kleine zusätzliche Schicht kostet kaum Platz, macht aber einen spürbaren Unterschied für die Sicherheit während des Transports.

Beim Tragen die Stiege hinunter sollte die Kiste mit den Spiegeln möglichst nicht gekippt werden, auch wenn das manchmal bequemer erscheint. Eine gerade Haltung während des gesamten Wegs schützt Glas und Rahmen am zuverlässigsten vor Rissen.